Krailling, Gauting und Planegg verlängern Konzessionsvertrag um 20 Jahre

Die oberbayerischen Gemeinden Krailling, Gauting und Planegg und die Bayernwerk AG bleiben Partner bei der Stromversorgung. Bürgermeisterin Christine Borst, Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger, Bürgermeister Heinrich Hofmann, Karl Krapf, Geschäftsführer der Stromnetz Würmtal GmbH & Co KG, und Kommunalbetreuerin Silke Mall von Seiten des Bayernwerks unterzeichneten am Freitag, 23.Dezember, im Beisein von Rechtsanwalt Matthias Brugger von der begleitenden Kanzlei Becker, Büttner Held in Krailling die neuen Konzessionsverträge. Die Stromnetz Würmtal GmbH & Co KG ist eine Tochter der Bayernwerk AG und erhält mit dem ab Unterschrift gültigen Konzessionsvertrag von den Kommunen formal das Recht, das Stromnetz in den Gemeindegebieten zu betreiben. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Gemeinden können sich wie vereinbart künftig mit einer Mehrheitsoption an der Stromnetz Würmtal GmbH & Co KG beteiligen. Die gemeinsamen Gespräche über die Details der Ausgestaltung werden im
kommenden Jahr fortgesetzt.

Sowohl die Gemeinden als auch das Bayernwerk als Gesellschafter der Stromnetz Würmtal GmbH & Co KG sind mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit sehr zufrieden. „Mit den heute unterzeichneten Konzessionsverträgen haben wir einen großen gemeinsamen Schritt in die Energiezukunft im Würmtal getan. Allen Partnern danke ich für das Vertrauen. Wir sind stolz, dass wir unsere Stärke im Netzbetrieb und unsere Erfahrung in der lokalen Energieversorgung vor Ort weiter einbringen können. Damit setzt sich für uns eine knapp 120-jährige Tradition als örtliches Energieunternehmen fort“, sagte Karl Krapf.

Der Betrieb des Stromnetzes ist eine anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe. „Grundlagen einer umfassenden Versorgungssicherheit sind deshalb eine kontinuierliche Wartung und Instandhaltung, der Einsatz innovativer Netztechnologie, ein moderner Netzbetrieb und die strukturelle Nähe zum Netz“, erklärte Silke Mall. Als größter regionaler Netzbetreiber in Bayern zeichnet sich das Bayernwerk durch diese Eigenschaften aus. Das ist laut Silke Mall auch ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, wenn es um die Vergabe von Konzessionen geht. Zum Stromnetz der rund 40.000 Einwohner zählenden Gemeinden gehören insgesamt rund 145 Kilometer Mittelspannungs- und 600 Kilometer Niederspannungsleitungen sowie 224 Trafostationen und 2.175 Kabelverteiler. Diese Infrastruktur versorgt rund 23.000 Kundenanschlüsse und wird vom Bayernwerk-Netzcenter Taufkirchen betreut. Mobile Servicemitarbeiter sind zudem in der Region stationiert.