Aktuelle Information für unsere Bürger

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am 16. März 2020 den bayernweiten Katastrophenfall festgestellt. Sie können seine Rede unter dem Youtube-Link sehen.
(Die Gemeinde Krailling ist nicht für Werbung auf Youtube verantwortlich.).

Update 19.05.2020

Aus der heutigen Kabinettssitzung gibt es folgene Informationen: Siehe Bericht aus der Kabinettssitzung

1. Schrittweise Öffnung der Kinderbetreuung / ab 25. Mai erweiterte Notbetreuung / Weitere Gruppen ab 15. Juni / Gesundheitsschutz an oberster Stelle

2. Genereller Aufnahmestopp in Alten- und Pflegeheimen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wird aufgehoben / Zukünftig individuelles Schutzkonzept für jede Einrichtung

3. Ab Pfingsten wieder Urlaub in Bayern / Kontaktbeschränkungen gelten auch in Übernachtungsdomizilen / Umfassendes Hygienekonzept entwickelt

4. Touristische Dienstleistungen öffnen ab dem 30. Mai / Voraussetzung: anhaltend günstige Entwicklung des Infektionsgeschehens / Staatsregierung erarbeitet verbindliches Rahmenkonzept

5. Bayerisches Frühwarnsystem mit lokalen oder regionalen Beschränkungsmaßnahmen / Maßnahmen bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern


Update 05.05.2020

Aufgrund sinkender Fallzahlen ist die Corona-Teststation hinter der Feuerwehr aktuell nicht geöffnet. Die Station wird jedoch nicht abgebaut, um im Falle steigender Fallzahlen reagieren zu können.

Update 30.04.2020

Gottesdienste sind ab 4. Mai unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
o Maximale Teilnehmerzahl: Im Freien 50. In Gebäuden so viele Personen, wie Plätze vorhanden sind, die einen Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen aufweisen
o Grundsätzlicher Mindestabstand: Im Freien 1,5 m, in Gebäuden 2 m.
o Höchstdauer: 60 min.
o Mund-Nasen-Bedeckungspflicht, Ausnahme für liturgisches Sprechen und Predigen.
o Kirchen und Glaubensgemeinschaften erstellen Infektionsschutzkonzepte.

Versammlungen sind ab 4. Mai unter folgenden Voraussetzungen zulässig:
o Maximale Teilnehmerzahl: 50.
o Nur im Freien und ortsfest, bei grundsätzlichem Mindestabstand von 1,5 m und ohne Verteilung von Flyern etc.
o Höchstdauer: 60 min.
o Maximal eine Versammlung je Kalendertag mit gleichem Veranstalter bzw. gleichen Teilnehmern.

Update 23.04.2020

Es gilt ab nächster Woche eine Maskenpflicht für den ÖPNV und beim Einkauf in Ladengeschäften. Nachzulesen hier: Notbekanntmachung zur Mundschutzpflicht. Es handelt sich nicht um einen Zwang medizinische Masken (FFP2 oder FFP3) zu tragen, sondern auch so genannte "Alltagsmasken", die selber angefertigt wurden. Auch Schals sind zur Erfüllung der Mundschutzpflicht geeignet.

Update 19.03.2020

Das Landratsamt hat einen Katalog mit Fragen & Antworten zusammengestellt, den Sie nachlesen können:

Wie kann ich mich und andere vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?
Sie können einer Infektion mit dem Coronavirus vorbeugen, indem Sie auf Hust- und Niesregeln achten und Räume regelmäßig lüften. Da Krankheitserreger häufig über die Hände übertragen werden, ist es für die Durchbrechung dieses Übertragungswegs wichtig, dass Sie ihre Hände regelmäßig und gründlich mit Seife reinigen und auf das Händeschütteln verzichten. Steht keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, achten Sie darauf, nicht mit den Händen Ihre Augen zu reiben oder damit Mund und Nase zu berühren, da erst dies es dem Virus ermöglicht, in Ihren Körper einzudringen. Hilfreich ist auch alles, was Ihr Immunsystem stärkt. Ausführliche Erläuterungen und Hygienetipps finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Da das Coronavirus sehr leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann und die Zahl an Infizierten derzeit rasch steigt, sollten Sie möglichst auf alle nicht notwendigen sozialen Kontakte verzichten und insbesondere Menschenansammlungen meiden. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie einen Abstand von ca. 2 Metern zu anderen einhalten.

Ich bin aus einem Risikogebiet zurückgekehrt. Wie soll ich mich verhalten?
Alle Menschen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind aufgefordert, nach ihrer Rückkehr in das Bundesgebiet für vierzehn Tage zu Hause zu bleiben, auch wenn Sie keine Erkrankungssymptome zeigen. Vermeiden Sie in dieser Zeit alle nicht zwingend notwendigen Kontakte zu anderen Menschen. Ausnahmen gelten für medizinisches und unabkömmliches Personal. Bitten wenden Sie sich in jedem Fall an Ihren Arbeitgeber, um mit diesem das weitere Verfahren insbesondere die Möglichkeit für Home-Office zu klären.

Wann ist eine Testung auf das Coronavirus nötig?
Eine Testung auf das Coronavirus ist in der Regel nur erforderlich, wenn Sie Erkrankungssymptome zeigen und sich in den letzten vierzehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder wenn Sie Erkrankungssymptome zeigen und einen engen Kontakt zu einem mit Covid-19 Infizierten engen Kontakt hatten. Von einem engen Kontakt spricht man, wenn Sie mit der infizierten Person kumulativ länger als 15 Minuten Kontakt in einem Abstand von unter 2 Metern hatten. Besteht ein begründeter Verdacht auf eine Coronainfektion bleiben Sie möglichst zu Hause und vermeiden nicht notwendige Kontakte zu anderen Menschen. Kontakte innerhalb der häuslichen Gemeinschaft sind zu minimieren. Dies ist wichtig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Ich habe Erkältungssymptome und habe deshalb Angst mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Was soll ich machen?
Nehmen Sie bei sich selbst Erkältungssymptome wahr, muss dies noch nicht bedeuten, dass Sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, denn zu dieser Jahreszeit grassieren auch typischerweise viele unterschiedliche Erkältungs- und Grippeviren. Eine Testung auf das Coronavirus ist in der Regel nur dann veranlasst, wenn Sie Erkrankungssymptome zeigen und sich in den letzten vierzehn Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder wenn Sie Erkrankungssymptome zeigen und einen engen Kontakt zu einem mit Covid-19 Infizierten engen Kontakt hatten. Von einem engen Kontakt spricht man, wenn Sie mit der infizierten Person kumulativ länger als 15 Minuten Kontakt in einem Abstand von unter 2 Metern hatten.
Nehmen Sie für die weitere Diagnostik telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf. Ärzte dürfen ihre Patienten bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege ab sofort für bis zu 7 Tage krankschreiben, auch wenn sie mit dem Patienten nur telefoniert haben. Ein Arztbesuch ist in diesen Fällen nicht nötig.
Ist eine Testung auf das Coronavirus veranlasst, bitten wir Sie möglichst zu Hause und alle nicht notwendige Kontakte zu anderen Menschen zu vermeiden. Kontakte innerhalb der häuslichen Gemeinschaft sind zu minimieren. Dies ist wichtig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Wer entscheidet, ob ein SARS-CoV-2 Test durchgeführt wird?
Wer getestet wird, entscheiden derzeit die Kliniken und Hausärzte selbst. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Symptome wie Fieber, Halsschmerzen und Atembeschwerden allein reichen demnach nicht aus. Die Person muss außerdem Kontakt zu einer infizierten Person gehabt oder sich in einer Region aufgehalten haben, in der das Virus flächendeckend nachgewiesen wurde.

Ich hatte engen Kontakt mit einer Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Was soll ich tun?
Enge Kontaktpersonen haben sich für einen Zeitraum von 14 Tagen (Dauer der Inkubationszeit) gerechnet ab ihrem letzten Kontakt zu der erkrankten Person, in häusliche Quarantäne zu begehen und alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden. Kontakte innerhalb der häuslichen Gemeinschaft sind zu minimieren. Messen Sie während der häuslichen Quarantäne regelmäßig ihre Körpertemperatur und achten Sie auf Krankheitssymptome, insbesondere das Auftreten von Atemwegssymptomatik und Fieber. Treten Krankheitssymptome auf, wenden Sie sich unverzüglich an ihren Hausarzt oder rufen Sie die kassenärztliche Vereinigung (Rufnummer 116117) an.

Wie äußert sich eine Corona-Infektion?
Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet.

Zahlt die Krankenkasse den Test auf SARS-CoV-2?
Seit dem 28. Februar 2020 übernehmen die Krankenkassen die Testung auf das Coronavirus in einem weiten Umfang. Voraussetzung hierfür ist die Entscheidung des Arztes, ob eine Patientin, ein Patient getestet werden soll oder nicht.

Wie lange ist man ansteckend?
Infizierte Personen sind bereits zwei Tage bevor die ersten Krankheitssymptome auftreten ansteckend. Infizierte Personen sind solange ansteckend wie Ihnen die Eigenschaft als Ausscheider des Coronavirus (SARS-CoV-2) labordiagnostisch nachweisbar ist. Bis zu diesem Zeitpunkt besteht auch die häusliche Quarantäne der infizierten Person fort. Die Feststellung, dass das Coronavirus (SARS-CoV-2) labordiagnostisch nicht mehr nachweisbar ist, trifft das Gesundheitsamt. Voraussetzung ist, dass die betroffene Person keine Erkrankungssymptome zeigt, fieberfrei ist und zwei durch Nasen-Rachenabstriche gewonnene, negative SARS-CoV-2-PCR-Untersuchungen vorliegen. Wie lange das Virus bei einer Person nachweisbar ist, kann individuell unterschiedlich ausfallen. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht frühestens nach 10 Tagen die Möglichkeit, dass Untersuchungen auf das Coronavirus negativ ausfallen.

Muss ich mit leichten Atemwegserkrankungen für eine Krankschreibung in die Arztpraxis gehen?
Ab sofort können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Diese Vereinbarung gilt seit 9. März 2020 und zunächst für vier Wochen.

Woher bekomm ich eine Bescheinigung für den Arbeitgeber wenn ich positiv getestet wurde oder eine enge Kontaktperson einer positiv getesteten Person bin?
Infizierte Personen und enge Kontaktpersonen erhalten vom Landratsamt einen Bescheid über die häusliche Quarantäne, den sie ihrem Arbeitgeber vorlegen können.

Wer hat Anspruch auf eine AU?
Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Ich hatte engen Kontakt mit einer am Coronavirus infizierten Person, wurde selbst jedoch negativ auf das Coronavirus getestet. Muss ich weiterhin in häuslicher Quarantäne bleiben?
Ja. Eine negative Testung ist immer nur eine Momentaufnahme. Die Inkubationszeit beim Coronavirus beträgt 14 Tage, d.h. es ist möglich, dass bei Ihnen erst am 14 Tag nach Ihrem letzten Kontakt zu der infizierten Person Krankheitssymptome auftreten und Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Als enge Kontaktperson zu einer infizierten Person endet die Quarantäne deshalb auch bei einem negativen Testergebnis immer erst frühestens nach 14 Tagen seit Ihrem letzten Kontakt zur infizierten Person.

Habe ich einen Anspruch auf eine Notfallbetreuung meiner Kinder?
Die Möglichkeit, Kinder in eine Notbetreuung zu geben, ist an enge Voraussetzungen geknüpft. Neben dem Alter und dem Gesundheitszustand des Kindes hängt die Möglichkeit der Notbetreuung insbesondere davon ab, ob die Eltern in einem Bereich tätig sind, der der kritischen Infrastruktur zuzurechnen ist:
Eine Notbetreuung wird für Kinder, der folgenden Altersgruppen angeboten:
• Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundschulstufe von Förderschulen,
• Kinder der Jahrgangstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen sowie
• Kinder, die eine schulvorbereitende Einrichtung, eine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte besuchen.
Die Kinder dürfen des Weiteren
• keine Krankheitssymptome aufweisen,
• nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sein und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
• sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/In-fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html), oder seit ihrer Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheits-symptome zeigen.
Darüber hinaus ist die Notbetreuung daran gebunden, dass
• beide Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und beide Erziehungsberechtigte aufgrund der dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind.
• im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende des Kindes in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert ist.

Die Berechtigung zur Teilnahme an der Notfallbetreuung muss durch dieses Formular nachgewiesen werden.


Update 18.03.2020
Die Bayerische Staatsregierung hat die Allgemeinverfügung nun in Teilen geändert und konkretisiert, die aktuelle Version können Sie hier nachlesen.

Neu ist:

- Wettannahmestellen sind nun ebenfalls zu schließen.
- Ebenso werden keine Gottesdienste oder Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften mehr stattfinden.
- Jugendherbergen und Schullandheime sind ebenfalls zu schließen.
- Fernbusreisen sind zu unterlassen.
- Private Ferienwohnungen sind nicht mehr zu vermieten.
- In Dienstleistungsbetrieben dürfen sich nur noch 10 Personen aufhalten, ein Abstand von 1,5 m muss eingehalten werden.
- Gaststätten dürfen auch die Flächen im Freien (Terrassen, Biergärten) nicht mehr nutzen.

Veranstaltungen

Entschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten:
Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen auch unter 1000 Teilnehmern. Ziel ist, die Ausbreitungswelle des Corona-Virus so flach wie möglich zu halten.

Alle Veranstaltungen, wie z.B. Vereinsversammlungen, Übungsabende, Sportveranstaltungen, Treffen von Interessengruppen (Yoga, Gymnastik, Schießabende, Kurse von Volkshochschulen oder anderen Anbietern, etc.) sind bis auf weiteres nicht mehr abzuhalten.

Alle öffentlichen Einrichtungen, die nicht zur Daseinsvorsorge aufrechterhalten werden müssen, sind zu schließen.
Es wird somit verfügt:

1. Die Verantwortlichen werden angewiesen, all die o.a. Veranstaltungen bzw. auch Veranstaltungen ähnlicher Art abzusagen. Dies gilt auch für Veranstaltungen in anderen öffentlichen Räumen wie z.B. Bürgerhaus usw.

2. Alle Maifeiern sind abzusagen.

3. Notwendige Veranstaltungen, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Verwaltung und der Daseinsvorsorge (z.B. Gemeinderatssitzungen und Sitzungen von Zweckverbänden und Kommunalunternehmen o.ä.) erforderlich sind, können unter Einhaltung der nachstehenden Vorsichtsmaßnahmen stattfinden:

• Angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes
• Aktive Information der Teilnehmer über Händehygiene, Abstand halten, Husten- und Schnupfenhygiene
• Teilnehmerzahl begrenzen / reduzieren
• Ausschluss von Personen mit akuten respiratorischen Symptomen
• Ggf. Eingangsscreening auf Risikoexposition oder Symptome
• Verzicht auf enge Interaktionen der Teilnehmer
• Auch die Öffentlichkeit soll entsprechenden Abstand untereinander einhalten

Auf der Seite des Gesundheitsministeriums sind die neuen Allgemeinverfügungen zu finden:

Infektionsmonitor Bayern

Selbstverständlich sind weitreichendere Anordnungen der Staatsregierung auch in der Gemeinde Krailling zu vollziehen.

Versorgung mit Lebensmittel, Medikamente, Kraftstoff etc.
Um die Grundversorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Produkten sicherzustellen, weitet Bayern aber die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte aus: Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte dürfen unter der Woche nun bis 22.00 Uhr öffnen und auch sonntags geöffnet haben, dann bis 18.00 Uhr.

Hinweis für private Aktionen

Entschluss der Bundesregierung und der Ministerpräsidenten vom 12.03.2020:

Verzicht auf alle nicht notwendigen Veranstaltungen auch unter 1.000 Teilnehmern

Bei Familien- und privaten Feiern werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten sorgfältig abzuwägen, ob die eine oder andere Feier nicht verlegt werden kann

Achten Sie bitte auch auf Kontaminierung und körperlichen Abstand z.B. auch auf Spiel- und Sport und Bolzplätzen sowie anderen Treffpunkten

Gaststätten
Ab Mittwoch dürfen nur noch Speiselokale und Betriebskantinen öffnen sowie Betriebe, in denen überwiegend Speisen angeboten werden - aber alle nur noch von 6.00 bis 15.00 Uhr. In Innenbereichen dürfen sich maximal 30 Gäste aufhalten, und es muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen sichergestellt werden. Auslieferungsdienste, Mitnahmeangebote und Drive-in-Schalter dürfen auch nach 15.00 Uhr geöffnet bleiben, um damit die
Lebensmittelversorgung der Bevölkerung zu ergänzen. Hotels bleiben ausgenommen, wenn sie lediglich Übernachtungsgäste bewirten. Diese Auflagen gelten dann fürs Erste bis einschließlich 30. März.

Unterstützung für betroffene Unternehmen
Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA Förderbank Bayern, die Darlehensprodukte der KfW sowie verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Informationen bekommen Sie beim Bayerischen Stattsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

Stichwahlen zur Kommunalwahl 2020
Die Stichwahlen zur Kommunalwahl in Bayern finden am Sonntag, 29. März 2020, statt. Dabei wird ausschließlich Briefwahl möglich sein. "Wir tun alles dafür, die Mitarbeiter der Behörden und die Wähler bestmöglich vor Infektionsgefahren zu schützen", so Herrmann. Dazu werden die Briefwahl-Unterlagen den Wählerinnen und Wählern automatisch per Post zugestellt, ohne dass diese einen Antrag stellen müssen. Eine Stimmabgabe im Wahllokal wird nicht möglich sein. Grundlage dafür ist eine infektionsschutzrechtliche Anordnung, die noch heute an alle Kommunen ergeht.

MVV-Regionalbusverkehr
Busfahrer verkaufen vorübergehend keine Tickets mehr – Fahrten erfolgen nach dem Ferienfahrplan

Um die Ansteckungsgefahr für Fahrgäste und Personal zu verringern und die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, setzen die Verkehrsunternehmen im MVV-Regionalbusverkehr ab Samstag, 14. März, vorübergehend den Ticketverkauf in den Bussen aus. Zudem verkehren die Busse im MVV-Regionalbusverkehr ab kommender Woche nach dem Ferienfahrplan.

Der MVV hat, gemeinsam mit den Aufgabenträgern im MVV-Regionalbusverkehr, den Verkehrsunternehmen im MVV sowie den anderen Verkehrsverbünden in Bayern beschlossen, den Fahrkartenverkauf durch das Fahrpersonal einzustellen. Die Fahrt in den MVV-Regionalbussen ist aber weiterhin nur mit gültigem Ticket erlaubt. Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, ihre Tickets auf anderen Kanälen zu kaufen, beispielsweise an den Ticketautomaten an den Umstiegsbahnhöfen sowie im Web als Online Ticket oder über die Apps als HandyTicket.

Daneben werden die Fahrpläne des MVV-Regionalbusverkehrs in der kommenden Woche auf den Ferienfahrplan umgestellt. Damit verkehren die Regionalbusse nach den Fahrplänen, die aus den Ferienzeiten bekannt sind, speziell für Schüler gekennzeichnete Fahrten und Linien entfallen. Informationen dazu finden sich stets aktuell auf der Homepage des MVV sowie in den digitalen Auskunftsmedien, zum Beispiel unter www.mvv-auskunft.de oder in der MVV-App.

Der MVV rät den Fahrgästen, auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden zu folgen und die notwendigen Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten. Wichtige Tipps und die neuesten Entwicklungen finden sich stets aktuell auf www.mvv-muenchen.de/coronavirus.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Hygienemaßnahmen, um eine Ansteckung zu vermeiden

Um die Ausbreitung übertragbarer Atemwegserkrankungen allgemein zu vermeiden, sollten Sie

- eine gute Händehygiene einhalten: Mit ungewaschenen Händen nicht das Gesicht und insbesondere die Schleimhäute berühren.
- Regelmäßiges gründliches Händewaschen unter fließendem Wasser mit Seife für 20 bis 30 Sekunden nicht vergessen!
- Auf Händeschütteln verzichten
- Abstand zu Erkrankten einhalten
- Auf eine Husten- und Nies-Etikette achten: Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
- Regelmäßig Räume lüften
- Menschenansammlungen vermeiden
- Telefonisch den Hausarzt kontaktieren, wenn Sie Krankheitsanzeichen bei sich feststellen

Grundsätzlich empfiehlt das Gesundheitsamt Starnberg, bei Atemwegserkrankungen jeglicher Art, insbesondere bei Fieber, immer erst nach telefonischer Kontaktaufnahme mit der Arztpraxis einschließlich Schilderung der Symptome den Weg zur Praxis anzutreten.

Für besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde am LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) eine Coronavirus-Hotline unter der Nummer 09131- 6808-5101 eingerichtet.

Allgemeine Informationen

Die bayerischen Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus sehr genau. Alle bayerischen Gesundheitsämter wurden vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege über das aktuelle Geschehen mit Hinweisen zum Vorgehen bei Verdachtsfällen informiert und gebeten, auch die Ärzteschaft zu informieren.

Bei einem Verdachtsfall, z.B. bei Reiseheimkehrern aus Italien mit entsprechenden Symptomen, werden von behandelnden Ärzten vorsorglich die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) umgesetzt. Diese schreiben in begründeten Verdachtsfällen beispielsweise gewisse Hygienemaßnahmen wie Atemschutzmasken für den Patienten und eine isolierte Behandlung vor. So wird bei allen Verdachtsfällen von Anfang an darauf geachtet, dass eine Weiterverbreitung der Erkrankung ausgeschlossen wird.

Bayern ist durch die Task Force Infektiologie gut vorbereitet: In Alarmplänen sind zum Beispiel der Ablauf der Meldewege im Krankheitsverdachtsfall und die Ermittlung von Kontaktpersonen genau geregelt. Die bayerischen Gesundheitsbehörden stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern.

Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) verfolgen das Ziel, einzelne Infektionen so früh wie möglich zu erkennen und die weitere Ausbreitung des Virus dadurch so weit wie möglich zu verhindern. Um das zu erreichen, müssen Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrochen werden. Dies gelingt nur, wenn Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos identifiziert und für 14 Tage (maximale Dauer der Inkubationszeit) in häuslicher Quarantäne untergebracht werden. In diesen 14 Tagen ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Merkblatt des Bay. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege - Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen (PDF, 1,6 MB)

Empfehlungen für Reisen nach Italien (PDF, 1,6 MB)

Internationale Riskogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Die aktuelle Lage in Bayern

Übersichtskarte zu Coronainfektionen in Bayern

Informationen für Schulen

Informationen für Kindertageseinrichtungen

Erklärvideos: Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Informationen für Hoteliers und Gastronomen


Hier erhalten Sie weitere Informationen vom Bayerischen Ministerium für Unterricht und Kultus

Hier erhalten Sie Informationen vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Hier erhalten Sie Informationen vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, Sport und Intergration

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Im Anhang finden Sie die Verfügung der Bayerischen Staatskanzlei im genauen Wortlaut.

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