Stichwahl Bürgermeister/Bürgermeisterin: Hier finden Sie die Ergebnisse
Ansprech-
partner
Text vorlesen lassen? Bitte den ReadSpeaker freischalten!
Wenn Sie zu Hause gepflegt werden, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Diese sollen die häusliche Pflege erleichtern, zur Linderung Ihrer Beschwerden beitragen oder Ihnen eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. Für Pflegehilfsmittel ist keine ärztliche Verordnung nötig, jedoch ein anerkannter Pflegegrad und ein Antrag bei Ihrer Pflegekasse. Ihre Pflegekasse ist Ihrer gesetzlichen Krankenkasse angegliedert. Sie können also die gleichen Kontaktdaten nutzen.
Pflegehilfsmittel wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder saugfähige Betteinlagen werden täglich gebraucht und sind nur einmalig nutzbar. Für solche Produkte zahlt Ihre Pflegekasse eine Pauschale von insgesamt bis zu 42,00 EUR monatlich.
Wiederverwendbare technische Pflegehilfsmittel wie Pflegebetten, Duschwagen oder Hausnotrufsysteme stellt Ihnen Ihre Pflegekasse im Normalfall leihweise und kostenfrei zur Verfügung. Bei Neuanschaffungen zahlen Sie einen Eigenanteil von 10 %, maximal jedoch 25,00 EUR.
In der Praxis müssen Sie den Erstantrag auf Pflegehilfsmittel häufig nicht selbst stellen. Der Medizinische Dienst, der ein Gutachten zu Ihrer Pflegebedürftigkeit erstellt, informiert Ihre Pflegekasse meist darüber, ob und welche Pflegehilfsmittel benötigt werden. Dies gilt, sofern Sie zustimmen, gleichzeitig als Antrag.
Des Weiteren können Pflegefachkräfte im Rahmen der Erbringung von ambulanten Pflegesachleistungen, bei häuslicher Krankenpflege, bei außerklinischer Intensivpflege sowie bei den Beratungsbesuchen bei Ihnen zuhause konkrete Empfehlungen zur Hilfsmittel- und Pflegehilfsmittelversorgung abgeben. Diese Empfehlungen gelten ebenfalls als Antrag.
Stellen Sie selbst oder eine bevollmächtigte Person den Antrag, geben Sie in diesem an, welche Pflegehilfsmittel Sie monatlich benötigen. Nachträgliche Änderungen sind möglich, was Art und Menge der Produkte betrifft. In der Regel müssen Sie die Kostenübernahme nur einmal beantragen.
Welche Produkte als Pflegehilfsmittel gelten und somit für eine Kostenerstattung oder eine Leihe infrage kommen, erfahren Sie von Ihrer Pflegekasse. Auch können Sie dies dem vom GKV-Spitzenverband erstellten Pflegehilfsmittelverzeichnis entnehmen.
Synonyme: Aids, Care aids, Care allowance, Care bed, Care consumables, Care time, Consumables, Hausnotrufsystem, Hilfsmittel, Home emergency call system, Hygiene products, Hygieneprodukte, in need of care, Long-term care insurance, Measures to improve the living environment, pflegebedürftig, Pflegebett, Pflegegeld, Pflegehilfsmittel, Pflegekasse, Pflegeverbrauchsmittel, Pflegeversicherung, Pflegezeit, Technical aids, technische Hilfsmittel, Verbrauchsmittel, Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen
Lebenslagen: Erleichterungen und Hilfen für behinderte Menschen, Finanzielle und sonstige Hilfen, Gesundheitsversorgung, Kranken- und Pflegeversicherung, Krankheiten und Heilung
Autor: Super-Admin
Über den Kassen-Navigator des GKV-Spitzenverbandes können Sie Leistungen auf Portalen der gesetzlichen Krankenkassen beantragen.
Grundsätzlich muss die Pflegekasse spätestens bis zum Ablauf von 3 Wochen nach Antragseingang entscheiden. Holt die Pflegekasse eine Stellungnahme des Medizinischen Dienstes oder einer Pflegefachkraft ein, ist innerhalb von 5 Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Kann die Pflegekasse diese Fristen nicht einhalten, teilt sie dies Ihnen unter Angaben der Gründe rechtzeitig schriftlich oder elektronisch mit. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt.
Briefwahlantrag für die Bürgermeister-Stichwahl -> HIER KLICKEN
Ergebnisse der Bürgermeister- und Gemeinderatswahl in Krailling! –> HIER KLICKEN