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Kraillinger Persönlichkeitenim Licht der Öffentlichkeit.

Entdecken Sie hier einige der Kraillinger Persönlichkeiten vom Bildhauer Rudolph Belling bis zum Schauspieler Götz Otto.

Autor: Super-Admin

Ermanno Wolf-Ferrari(1876 – 1948)

Der Komponist gilt als bedeutender Vertreter einer spätromantisch geprägten Opernästhetik zwischen italienischer Opera buffa und deutscher Tradition.
Zu Lebzeiten international gefeiert, insbesondere mit komischen Opern nach Carlo Goldoni, geriet sein Werk nach dem Ersten Weltkrieg zunehmend gegenüber moderneren Strömungen in den Hintergrund.
Stilistisch verband er kantable italienische Melodik mit deutscher Satztechnik und blieb bewusst fern von Expressionismus und Atonalität.
Eine zentrale Rolle spielen seine Jahre im Münchner Umland. Ab etwa 1931 lebte Wolf-Ferrari in einer Villa in Krailling (Forst-Kasten-Straße 30), die bis 1942 zu seinem wichtigsten Rückzugsort wurde. Die Gemeinde Krailling hat daher eine Straße mit seinem Namen benannt, um die über zehn Jahre anhaltende Verwurzelung von Ermanno Wolf-Ferrari mit Krailling zu dokumentieren und im lokalen Gedächtnis zu halten.
In dieser späten Schaffensphase suchte er Abstand von politischen und ästhetischen Konflikten der Zeit und hielt unbeirrt an seiner eigenen Tonsprache fest. In Krailling und der näheren Umgebung wandte er sich verstärkt der Instrumentalmusik zu; Werke wie das Idillio-Concertino und das Violinkonzert D-Dur op. 26 entstanden im Umfeld dieser Jahre, auch wenn Krailling nicht eindeutig als Kompositionsort belegt ist.
Sein Rückzug kann als Versuch gelesen werden, künstlerische Unabhängigkeit zu bewahren. Damit ist Krailling dauerhaft mit dem Spätwerk eines heute zu Unrecht wenig bekannten, handwerklich souveränen Opern- und Instrumentalkomponisten verbunden.

Autor: Super-Admin

Hermann Prey(1929 – 1998)

Hermann Oskar Karl Bruno Prey war ein bekannter deutscher Opern- und Liedsänger (Bariton). Nach ersten Stationen in Wiesbaden und Hamburg gelang ihm der Durchbruch an der Wiener Staatsoper mit dem „Barbier von Sevilla“.

Fortan gehörten die großen Bühnen der Welt ihm. Er sang als erster deutscher Sänger den „Figaro“ an der Mailänder Scala. Prey überzeugte darüber hinaus auch mit seiner musikalischen Vielseitigkeit. Sein Repertoire reichte von Monteverdi bis zur Gegenwart, seine ganz persönlichen Interpretationen bekannter Bühnenfiguren ist legendär.

Der überaus populäre Künstler, der später im Fernsehen, auch zusammen mit Anneliese Rothenberger, ein Millionenpublikum erreichte und berührende Schubert-Interpretationen schuf, ist unvergessen. Er starb 1998 in Krailling. Sein Grab befindet sich auf dem .

Video auf Youtube: Hermann Prey (Geneva / Genf) Der Vogelfaenger bin ich ja Geneva / Genf

Autor: Super-Admin

Gustl Bayrhammer(1922 – 1993)

Der Staats- und Volksschauspieler Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer wird vor allem mit der Darstellung seiner bayerischen Charaktere verbunden, trat aber bei Film, Fernsehen und Theater in vielen verschiedenen Rollen auf und bewies damit seine darstellerische Vielfalt. Seine bekannteste Rolle ist wohl der Meister Eder in der Serie „Meister Eder und sein Pumuckl“ und der Kommissar Melchior Veigl im Münchner „Tatort“.

Bayrhammer wurde in München geboren und nahm Schauspielunterricht bei Heinrich George und Werner Kepich in Berlin. Zunächst an einigen Bühnen beschäftigt, arbeitete er später als freier Schauspieler, dann auch für das Fernsehen und den Hörfunk. Er starb 1993 in seinem Haus in Krailling und wurde auf dem Kraillinger Friedhof beigesetzt.

Video auf Youtube: Der bayerische Übervater zum Andenken an Gustl Bayrhammer

Autor: Super-Admin

Cornelia Corba

Die vielseitige Schauspielerin, Tänzerin und Musikerin Cornelia Corba wurde bereits mit zwölf Jahren wegen ihrer besonderen Begabung jüngstes Mitglied am Richard-Strauß-Konservatorium in München. Dort studierte sie Gesang, Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Conga. Ballettunterricht erhielt sie in der Ballettschule in Krailling bei Heinz Kiesel, der Solotänzer im berühmten "Grand Ballett des Marquis de Cuevas" war und die Choreografie für alle großen TV-Shows von Hans Joachim Kulenkampff bis Peter Alexander schuf. Mit zahlreichen Preisen geehrt vervollständigte sie ihre musikalische Karriere durch ein Studium in London (Tanz und Gesang) und tritt mit Soloprogrammen auf. Darüber absolvierte sie eine Schauspielausbildung und erhielt Theaterengagements in ganz Deutschland und der Schweiz. Mit einem Rollenrepertoire von Goethe bis Brecht spielte sie neben großen Schauspielern wie Will Quadflieg, Agnes Fink, Herbert Bötticher, Pinkas Braun und Ulrich Wildgruber. Auch im Fernsehen spielte Cornelia Corba viele Rollen, unter anderem in der Serie „Dahoam is Dahoam“ und hat auch darüber hinaus eine lange TV Serienpräsenz. Cornelia Corba lebt in Krailling.

Webseite von Cornelia Corba

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Götz Otto

Der Schauspieler, Synchron- und Hörbuchsprecher wurde an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule ausgebildet und überzeugte mit Rollen am Schiller-Theater in Berlin, an den Münchner Kammerspielen und am Residenztheater. Später machte sich durch Rollen in „Schindlers Liste“, „Der Untergang“ und als Bösewicht in dem Film „James-Bond – Der Morgen stirbt nie“ international einen Namen. Er lebt mit seiner Familie in Krailling.

Webseite von Götz Otto

Autor: Super-Admin

Ermanno Wolf-Ferrari(1876 – 1948)

Der Komponist gilt als bedeutender Vertreter einer spätromantisch geprägten Opernästhetik zwischen italienischer Opera buffa und deutscher Tradition.
Zu Lebzeiten international gefeiert, insbesondere mit komischen Opern nach Carlo Goldoni, geriet sein Werk nach dem Ersten Weltkrieg zunehmend gegenüber moderneren Strömungen in den Hintergrund.
Stilistisch verband er kantable italienische Melodik mit deutscher Satztechnik und blieb bewusst fern von Expressionismus und Atonalität.
Eine zentrale Rolle spielen seine Jahre im Münchner Umland. Ab etwa 1931 lebte Wolf-Ferrari in einer Villa in Krailling (Forst-Kasten-Straße 30), die bis 1942 zu seinem wichtigsten Rückzugsort wurde. Die Gemeinde Krailling hat daher eine Straße mit seinem Namen benannt, um die über zehn Jahre anhaltende Verwurzelung von Ermanno Wolf-Ferrari mit Krailling zu dokumentieren und im lokalen Gedächtnis zu halten.
In dieser späten Schaffensphase suchte er Abstand von politischen und ästhetischen Konflikten der Zeit und hielt unbeirrt an seiner eigenen Tonsprache fest. In Krailling und der näheren Umgebung wandte er sich verstärkt der Instrumentalmusik zu; Werke wie das Idillio-Concertino und das Violinkonzert D-Dur op. 26 entstanden im Umfeld dieser Jahre, auch wenn Krailling nicht eindeutig als Kompositionsort belegt ist.
Sein Rückzug kann als Versuch gelesen werden, künstlerische Unabhängigkeit zu bewahren. Damit ist Krailling dauerhaft mit dem Spätwerk eines heute zu Unrecht wenig bekannten, handwerklich souveränen Opern- und Instrumentalkomponisten verbunden.

Autor: Super-Admin

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