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Bürgermeister Stefan Göttlinger und Seniorenbeirat rufen zu besonderer Wachsamkeit auf – Schockanrufe verursachen erneut hohe Schäden im Würmtal
Die Gemeinde Krailling warnt gemeinsam mit dem Seniorenbeirat eindringlich vor einer zunehmenden Gefahr für ältere Menschen: Organisierte Betrüger setzen weiterhin auf Schockanrufe, falsche Polizeibeamte, den Enkeltrick und betrügerische WhatsApp-Nachrichten. Anlass ist ein aktueller Fall aus dem Würmtal, bei dem eine 80-jährige Frau durch einen Schockanruf einen sechsstelligen Eurobetrag verlor.
Bei einem ausführlichen Austausch im Rathaus traf Bürgermeister Stefan Göttlinger die Vorsitzende des Kraillinger Seniorenbeirats, Karin Wolf, sowie deren Stellvertreter Wolfgang Meichelböck. Im Mittelpunkt standen die Lebenssituation älterer Menschen in Krailling und aktuelle Herausforderungen.
„Egal, ob falsche Polizeibeamte, Enkeltrick, Schockanrufe oder neue WhatsApp-Maschen: Werden Sie sofort misstrauisch, sobald jemand Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände fordert“, betonen Stefan Göttlinger und Karin Wolf. „Legen Sie unverzüglich auf, verständigen Sie die Polizei unter 110 und informieren Sie Angehörige oder Vertrauenspersonen.“
In Krailling ist das Thema von besonderer Bedeutung: Rund ein Viertel der etwa 8.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist älter als 65 Jahre.
Bürgermeister Stefan Göttlinger hob die vielfältigen Angebote für Seniorinnen und Senioren hervor: „Krailling verfügt über ein starkes Netzwerk. Dazu gehören das große Engagement des Seniorenbeirats, die aktive Senioreninitiative, die beliebten Formate Seniorencafé und Kraillinger Kulturmittag und die Angebote der Gemeindebücherei.“
Karin Wolf verwies auf weitere wichtige Einrichtungen: „Die Würmtal-Insel, die Seniorenhilfe Würmtal – Zuhause Wohnen, das Caritas-Altenheim Maria Eich und das Waldsanatorium Krailling bilden ein verlässliches soziales Netz für ältere Menschen.“
Ein weiteres Thema des Gesprächs war die Zukunft der Sanatoriumswiese. Bürgermeister und Seniorenbeirat sprechen sich gemeinsam dafür aus, die Fläche dauerhaft als Naherholungsgebiet zu erhalten.
„Die Sanatoriumswiese ist die grüne Lunge Kraillings und für alle Generationen unverzichtbar. Für ihren Erhalt werde ich mich weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, sagte Göttlinger.
Der Seniorenbeirat appelliert außerdem an Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und überhängende Äste und Zweige zurückzuschneiden. Sie können insbesondere für Menschen mit Kinderwagen, für Menschen mit Behinderung sowie für ältere Bürgerinnen und Bürger zu erheblichen Hindernissen werden.
Der erste gemeinsame Informationsaustausch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv bewertet. In einer der nächsten Sitzungen des Seniorenbeirats sollen weitere Themen vertieft werden. Dazu gehören unter anderem die Weiterentwicklung des Kraillinger Friedhofs sowie die Kommunikation kommunaler Vorhaben. An den Gesprächen werden auch die Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Veronika Sanftl und Udo Guizetti, beteiligt sein.
Datum der Veröffentlichung
25.06.2026
Ihr Kontakt für Rückfragen
Solveig Butzert
Email an: butzert@krailling.de
Telefon: 089 85706402
Autor: Super-Admin
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