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veröffentlicht am Freitag, 27. Februar 2026 im Münchner Merkur – Würmtal
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Leserbrief von Herrn Claussen nehme ich wie folgt Stellung:
Die Gesundheit unserer Kinder, der Lehrkräfte und aller Beschäftigten hat für mich oberste Priorität. Als Erster Bürgermeister trage ich die rechtliche und tatsächliche Verantwortung für die Sicherheit gemeindlicher Einrichtungen. Sobald Hinweise auf mögliche Schadstoffe vorliegen, bin ich verpflichtet, diese fachlich prüfen zu lassen und die Öffentlichkeit transparent zu informieren. Das ist keine Panikmache, sondern gesetzliche Pflicht.
Das Gutachten aus dem Jahr 2018 hat keine akute Gesundheitsgefährdung für den Schulbetrieb festgestellt. Wäre eine solche Gefährdung festgestellt worden, hätte unverzüglich gehandelt werden müssen – und es wäre gehandelt worden. Der Vorwurf eines möglichen Amtsverschuldens gegen die Bauamtsleitung und mich ist daher haltlos.
Richtig ist auch: In älteren Gebäuden können Baustoffe vorhanden sein, die nach heutigen Maßstäben als schadstoffbelastet gelten. Solange diese fachgerecht verbaut und unbeschädigt sind, besteht nach übereinstimmender fachlicher Einschätzung keine unmittelbare Gefahr. Bei Eingriffen in die Bausubstanz oder bei weitergehenden Untersuchungen müssen solche Materialien jedoch besonders berücksichtigt und gegebenenfalls entfernt werden. Genau darüber informiere ich.
Nach dem erneuten Nachweis asbesthaltiger Materialien in einzelnen Räumen der Würmzwergerl wurden umgehend alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die betroffenen Bereiche wurden gesichert, Fachfirmen und Sachverständige eingeschaltet und weitere Schritte eingeleitet. Nach aktueller fachlicher Bewertung besteht keine Gefährdung für die Schulkinder.
Gesundheitsfragen dürfen nicht zum Gegenstand politischer Zuspitzung werden.
Die Diskussion über die zukünftige bauliche Entwicklung des Schulstandorts ist eine eigenständige politische Entscheidung, die im Gemeinderat sachlich und auf Grundlage belastbarer Zahlen, pädagogischer Anforderungen und langfristiger Tragfähigkeit zu treffen ist. Hier gibt es unterschiedliche Auffassungen im Gemeinderat.
Ich werde weiterhin transparent informieren und meiner Verantwortung für die Sicherheit unserer Kinder sowie der Beschäftigten und der Familien mit aller Konsequenz nachkommen.
Mit freundlichen Grüßen
Rudolph Haux
Erster Bürgermeister
Datum der Veröffentlichung
02.03.2026
Ihr Kontakt für Rückfragen
Rudolph Haux
Email an: rathaus@krailling.de
Telefon: 08985706111
Autor: Super-Admin
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Die Kommunalwahl 2026 findet in Bayern am Sonntag, 8. März 2026, statt.
Die Briefwahl ist möglich. Der Online-Antrag steht zur Verfügung.